KI-Kompetenzen an Hochschulen stärken

Der KI-Campus unterstützt Hochschulen dabei, KI-Kompetenzen in Studium, Lehre und Verwaltung systematisch aufzubauen. Ein bundesweites Konsortium unter Leitung des Stifterverbandes entwickelt dafür Angebote für alle Statusgruppen an Hochschulen. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das Projekt „KI-Kompetenzen an Hochschulen stärken“ im Zeitraum Januar 2026 bis März 2029 mit rund 6,9 Millionen Euro.

Mit dem EU AI Act sind neue Anforderungen für den kompetenten und verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Hochschulbereich verbindlich geworden. Das Projekt „KI-Kompetenzen an Hochschulen stärken“ greift diese Anforderungen auf und schafft bundesweit verfügbare Angebote von Hochschulen für Hochschulen in Deutschland.

Auf Grundlage des als gemeinnütziger Lernplattform etablierten KI-Campus werden offene Bildungsressourcen (OER) und offene Bildungstechnologien (Open Source) für Hochschulen und ihre Statusgruppen verfügbar gemacht. Ein länderübergreifender Verbund entwickelt dafür skalierbare Angebote für die gezielte Qualifizierung von Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert das Vorhaben im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland.

Das Verbundprojekt „KI-Kompetenzen an Hochschulen stärken“ wird vom Stifterverband koordiniert und gemeinsam umgesetzt mit acht Hochschul- und Forschungspartnern. Ein zentraler Schwerpunkt der Partner liegt auf institutionen- und länderübergreifenden Synergien und strategischen Weichenstellungen, um KI-Kompetenzen dauerhaft in Studium, Lehre und Verwaltung zu verankern.

Neben den festen Verbundpartnern haben interessierte Hochschulen die Möglichkeit, sich als assoziierte Partner zu engagieren und die Projektziele aktiv zu unterstützen. Alle Informationen zur Bewerbung sind im Infosheet für assoziierte Partnerschaften zu finden. Das Konsortium nimmt halbjährlich zum Semesterbeginn neue assoziierte Partner auf.

Projektpartner

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RWTH Aachen
HU Berlin
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Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
FernUni Hagen
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Der Stifterverband übernimmt mit der Geschäftsstelle des KI-Campus die Leitung und Koordination des Verbundvorhabens. Er koordiniert die Zusammenarbeit mit Partnern, die Entwicklung bedarfsorientierter Lernangebote sowie deren Qualitätssicherung und Transfer in relevante Communities.

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Die RWTH Aachen arbeitet an der kontinuierlichen Weiterentwicklung und Produktion von Kursangeboten für Studierende und Lehrende. Ergänzend erprobt sie Integrationsszenarien für Präsenzveranstaltungen, dokumentiert Good Practices und unterstützt technisch die Anbindung von KI-Tools an den KI-Campus, etwa durch Single Sign-On, Lernassistenten und Chatbots.

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Die Humboldt-Universität zu Berlin fördert den KI-Kompetenzaufbau in Studium, Lehre und Verwaltung durch die Weiterentwicklung bestehender Kurse und die Erstellung neuer Lernangebote. Dabei berücksichtigt sie rechtliche Anforderungen wie den EU AI Act und unterstützt die wissenschaftliche Reflexion und Evaluation der Projektaktivitäten.

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Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) entwickelt Kurse und Materialien zu Bildungstechnologien und KI-Mitbestimmung. Zudem begleitet es die Einbettung von KI-Funktionalitäten in das Moodle-LMS, entwickelt KI-gestützte Lernassistenten und unterstützt Transfer sowie Evaluation.

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Die Duale Hochschule Baden-Württemberg entwickelt und aktualisiert KI-Kompetenzkurse für Studierende, Lehrende und Mitarbeitende auf Basis des KI-Campus. Zudem baut sie das Angebot „Wissenschaftlich Arbeiten mit KI“ aus, entwickelt Weiterbildungsmaßnahmen zu spezifischen KI-Anwendungsfällen und erweitert das individuelle KI-Kompetenz-Audit.

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Logo hhu

Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stärkt den KI-Kompetenzaufbau in Studium, Lehre und Weiterbildung durch die curriculare Integration von Grundlagenkursen und ergänzenden Angeboten. Zudem entwickelt sie flexibel nachnutzbare Materialien und trägt zur Entwicklung von Standards und Workflows für offene Bildungsressourcen bei.

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Die FernUniversität in Hagen identifiziert und integriert bedarfsorientierte Lernangebote in ihre Studienangebote und berät andere Hochschulen bei der Nutzung von KI-Campus-Angeboten. Zudem verantwortet sie die Bereitstellung, Wartung und Weiterentwicklung der KI-Campus-Moodle-Instanzen und baut den KI-Campus-Hub NRW als zentrale Anlaufstelle aus.

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Logo TUM

Die Technische Universität München entwickelt ein inhaltliches und methodisches Framework zur Erweiterung ihres bestehenden Angebots und definiert ein Mustermodul als Grundlage für neue Lehrformate. Zudem erarbeitet sie ein modulares Prüfungskonzept, testet und evaluiert die Module und veröffentlicht sie als offene Bildungsressourcen.

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Logo Uni Tuebingen

Die Eberhard Karls Universität Tübingen entwickelt transdisziplinäre Future-Skills-Kurse für Studierende und Lehrende mit Schwerpunkt auf KI-Kompetenzen und integriert diese in den KI-Campus. Zudem entwickelt sie bestehende Lernangebote weiter, ergänzt Kurse um KI-basierte Lernassistenten und engagiert sich in regionalen Netzwerken für Innovation und Transfer.

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Assoziierte Partner

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Logo Uni Magdeburg
Logo LMU
Logo TH Nuernberg

Förderer

Logo BMFTR
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